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99 Es Einsteinium Einsteinium

Einsteinium (Es)

Actinide · Fest · Periode 7 · Gruppe 3

Foto von Einsteinium
Foto: Haire, R. G., US Department of Energy. Touched up by Materialscientist at en.wikipedia. · Public domain

Eigenschaften der Elemente

Atomzahl
99
Symbol
Es
Atommasse
252.083
Kategorie
Actinide
Standardzustand
Fest
Periode
7
Gruppe
3
Elektronegativität
1.3
Atomradius
245
Ionisierungsenergie
6.42
Elektronenaffinität
—
Oxidationszustände
+3
Schmelzpunkt
1133 K (859.85 °C)
Siedepunkt
—
Dichte
—
Elektronenkonfiguration
[Rn]7s2 5f11
Entdeckungsjahr
1952

Elektronenschalen

Elektronenschalen-Diagramm von Einsteinium (Atomzahl 99)

[Rn]7s2 5f11

Elektronen sind in Schalen (Hauptenergieebenen) um den Kern angeordnet. Das Diagramm ist schematisch — Orbitalen in derselben Schale werden nicht getrennt dargestellt.

Über Einsteinium

Einsteinium ist ein ausschließlich künstlich erzeugtes chemisches Element mit dem Elementsymbol Es und der Ordnungszahl 99. Im Periodensystem steht es in der Gruppe der Actinoide (7. Periode, f-Block) und zählt zu den Transuranen. Einsteinium ist ein radioaktives Metall, welches nur mit hohem Aufwand in gerade noch wägbaren Mengen herstellbar ist. Es wurde 1952 nach dem Test der ersten amerikanischen Wasserstoffbombe entdeckt und Albert Einstein zu Ehren benannt, der jedoch persönlich mit der Entdeckung bzw. Forschung an Einsteinium nichts zu tun hatte. Es entsteht in sehr geringen Mengen in Kernreaktoren. Das Metall wie auch seine Verbindungen werden in geringen Mengen in erster Linie zu Studienzwecken gewonnen.

Entdeckung und Geschichte

Entdeckt: 1952 · Albert Ghiorso

Einsteinium wurde zusammen mit Fermium nach dem Test der ersten amerikanischen Wasserstoffbombe, Ivy Mike, am 1. November 1952 auf dem Eniwetok-Atoll gefunden. Erste Proben erhielt man auf Filterpapieren, die man beim Durchfliegen durch die Explosionswolke mitführte. Größere Mengen isolierte man später aus Korallen. Aus Gründen der militärischen Geheimhaltung wurden die Ergebnisse zunächst nicht publiziert. Eine erste Untersuchung der Explosionsüberreste hatte die Entstehung eines neuen Plutoniumisotops 244Pu aufgezeigt, dies konnte nur durch die Aufnahme von sechs Neutronen durch einen Uran-238-Kern und zwei folgende β-Zerfälle entstanden sein. 92 238 U → − 2 β − + 6 ( n , γ ) 94 244 P u \mathrm 238_\ 92U\xrightarrow[-2\beta ^-]+\ 6\ (n,\gamma )\ _\ 94244Pu Zu der Zeit nahm man an, dass die Absorption von Neutronen durch einen schweren Kern ein seltener Vorgang wäre. Die Identifizierung

Verwendung und Anwendungen

Einsteinium findet vor allem Anwendung bei der Erzeugung höherer Transurane und Transactinoide. Ansonsten werden das Metall wie auch seine Verbindungen in erster Linie in geringen Mengen zu Studienzwecken gewonnen.

Isotope

Sämtliche bisher bekannten 17 Nuklide und 3 Kernisomere sind radioaktiv und instabil. Die bekannten Massenzahlen reichen von 241 bis 258. Die längste Halbwertszeit hat das Isotop 252Es mit 471,7 Tagen, so dass es auf der Erde keine natürlichen Vorkommen mehr geben kann. 254Es hat eine Halbwertzeit von 275,7 Tagen, 255Es von 39,8 Tagen und 253Es von 20,47 Tagen. Alle weiteren radioaktiven Isotope haben Halbwertszeiten unterhalb von 40 Stunden, bei der Mehrzahl von ihnen liegt diese unter 30 Minuten. Von den 3 Kernisomeren ist 254mEs das stabilste mit t½ = 39,3 Stunden. → Liste der Einsteiniumisotope

Quellen und Lizenz

Elementbeschreibungen adaptiert von Wikipedia (CC BY-SA 4.0); strukturierte Daten aus Wikidata (CC0). Wikipedia Wikidata

Häufige Fragen

Wie lautet die Ordnungszahl von Einsteinium?

Die Ordnungszahl von Einsteinium beträgt 99 und entspricht damit der Protonenzahl im Kern.

Wie groß ist die Atommasse von Einsteinium?

Die Atommasse von Einsteinium beträgt etwa 252.083 u (ein Zwölftel der Masse eines Kohlenstoff-12-Atoms).

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Einsteinium?

Die Elektronenkonfiguration von Einsteinium lautet [Rn]7s2 5f11.

Wo befindet sich Einsteinium im Periodensystem?

Einsteinium steht in Periode 7, Gruppe 3.

Wann wurde Einsteinium entdeckt?

Einsteinium wurde 1952 entdeckt.

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