Einsteinium (Es)
Actinide · Fest · Periode 7 · Gruppe 3
Eigenschaften der Elemente
- Atomzahl
- 99
- Symbol
- Es
- Atommasse
- 252.083
- Kategorie
- Actinide
- Standardzustand
- Fest
- Periode
- 7
- Gruppe
- 3
- Elektronegativität
- 1.3
- Atomradius
- 245
- Ionisierungsenergie
- 6.42
- Elektronenaffinität
- —
- Oxidationszustände
- +3
- Schmelzpunkt
- 1133 K (859.85 °C)
- Siedepunkt
- —
- Dichte
- —
- Elektronenkonfiguration
- [Rn]7s2 5f11
- Entdeckungsjahr
- 1952
Elektronenschalen
[Rn]7s2 5f11
Elektronen sind in Schalen (Hauptenergieebenen) um den Kern angeordnet. Das Diagramm ist schematisch — Orbitalen in derselben Schale werden nicht getrennt dargestellt.
Über Einsteinium
Einsteinium ist ein ausschließlich künstlich erzeugtes chemisches Element mit dem Elementsymbol Es und der Ordnungszahl 99. Im Periodensystem steht es in der Gruppe der Actinoide (7. Periode, f-Block) und zählt zu den Transuranen. Einsteinium ist ein radioaktives Metall, welches nur mit hohem Aufwand in gerade noch wägbaren Mengen herstellbar ist. Es wurde 1952 nach dem Test der ersten amerikanischen Wasserstoffbombe entdeckt und Albert Einstein zu Ehren benannt, der jedoch persönlich mit der Entdeckung bzw. Forschung an Einsteinium nichts zu tun hatte. Es entsteht in sehr geringen Mengen in Kernreaktoren. Das Metall wie auch seine Verbindungen werden in geringen Mengen in erster Linie zu Studienzwecken gewonnen.
Entdeckung und Geschichte
Entdeckt: 1952 · Albert Ghiorso
Einsteinium wurde zusammen mit Fermium nach dem Test der ersten amerikanischen Wasserstoffbombe, Ivy Mike, am 1. November 1952 auf dem Eniwetok-Atoll gefunden. Erste Proben erhielt man auf Filterpapieren, die man beim Durchfliegen durch die Explosionswolke mitführte. Größere Mengen isolierte man später aus Korallen. Aus Gründen der militärischen Geheimhaltung wurden die Ergebnisse zunächst nicht publiziert. Eine erste Untersuchung der Explosionsüberreste hatte die Entstehung eines neuen Plutoniumisotops 244Pu aufgezeigt, dies konnte nur durch die Aufnahme von sechs Neutronen durch einen Uran-238-Kern und zwei folgende β-Zerfälle entstanden sein. 92 238 U → − 2 β − + 6 ( n , γ ) 94 244 P u \mathrm 238_\ 92U\xrightarrow[-2\beta ^-]+\ 6\ (n,\gamma )\ _\ 94244Pu Zu der Zeit nahm man an, dass die Absorption von Neutronen durch einen schweren Kern ein seltener Vorgang wäre. Die Identifizierung
Verwendung und Anwendungen
Einsteinium findet vor allem Anwendung bei der Erzeugung höherer Transurane und Transactinoide. Ansonsten werden das Metall wie auch seine Verbindungen in erster Linie in geringen Mengen zu Studienzwecken gewonnen.
Isotope
Sämtliche bisher bekannten 17 Nuklide und 3 Kernisomere sind radioaktiv und instabil. Die bekannten Massenzahlen reichen von 241 bis 258. Die längste Halbwertszeit hat das Isotop 252Es mit 471,7 Tagen, so dass es auf der Erde keine natürlichen Vorkommen mehr geben kann. 254Es hat eine Halbwertzeit von 275,7 Tagen, 255Es von 39,8 Tagen und 253Es von 20,47 Tagen. Alle weiteren radioaktiven Isotope haben Halbwertszeiten unterhalb von 40 Stunden, bei der Mehrzahl von ihnen liegt diese unter 30 Minuten. Von den 3 Kernisomeren ist 254mEs das stabilste mit t½ = 39,3 Stunden. → Liste der Einsteiniumisotope
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Häufige Fragen
Wie lautet die Ordnungszahl von Einsteinium?
Die Ordnungszahl von Einsteinium beträgt 99 und entspricht damit der Protonenzahl im Kern.
Wie groß ist die Atommasse von Einsteinium?
Die Atommasse von Einsteinium beträgt etwa 252.083 u (ein Zwölftel der Masse eines Kohlenstoff-12-Atoms).
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Einsteinium?
Die Elektronenkonfiguration von Einsteinium lautet [Rn]7s2 5f11.
Wo befindet sich Einsteinium im Periodensystem?
Einsteinium steht in Periode 7, Gruppe 3.
Wann wurde Einsteinium entdeckt?
Einsteinium wurde 1952 entdeckt.