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62 Sm Samarium Samarium

Samarium (Sm)

Lanthanide · Fest · Periode 6 · Gruppe 3

Foto von Samarium
Foto: Unknown authorUnknown author · CC BY 3.0

Eigenschaften der Elemente

Atomzahl
62
Symbol
Sm
Atommasse
150.4
Kategorie
Lanthanide
Standardzustand
Fest
Periode
6
Gruppe
3
Elektronegativität
1.17
Atomradius
229
Ionisierungsenergie
5.64
Elektronenaffinität
—
Oxidationszustände
+3, +2
Schmelzpunkt
1347 K (1073.85 °C)
Siedepunkt
2067 K (1793.85 °C)
Dichte
7.52
Elektronenkonfiguration
[Xe]6s2 4f6
Entdeckungsjahr
1879

Elektronenschalen

Elektronenschalen-Diagramm von Samarium (Atomzahl 62)

[Xe]6s2 4f6

Elektronen sind in Schalen (Hauptenergieebenen) um den Kern angeordnet. Das Diagramm ist schematisch — Orbitalen in derselben Schale werden nicht getrennt dargestellt.

Über Samarium

Samarium (nach dem Mineral Samarskit, das vom deutschen Mineralogen Heinrich Rose nach dem russischen Bergbauingenieur Wassili Samarski-Bychowez benannt wurde) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Sm und der Ordnungszahl 62. Im Periodensystem steht das silbrig glänzende Element in der Gruppe der Lanthanoide und zählt damit auch zu den Metallen der Seltenen Erden. Samarium ist das erste natürlich vorkommende Element, das nach einer Person benannt wurde.

Entdeckung und Geschichte

Entdeckt: 1879 · Paul-Émile Lecoq de Boisbaudran

Gustav Rose beschrieb 1839 ein Mineral aus dem Ilmengebirge in Russland, das er nach der angenommenen Zusammensetzung mit hohen Uran- und Tantalgehalten Uranotantal nannte. 1847 konnte sein Bruder Heinrich Rose größere Mengen des Minerals untersuchen. Dieser fand eine andere chemische Zusammensetzung des Minerals, so enthielt das Mineral Niob anstatt von Tantal. Zudem erkannte er, dass das Mineral identisch mit einem von Hans Rudolph Hermann beschriebenen und Ytteroilmenit benannten Mineral ist. Daraufhin benannte Heinrich Rose das Mineral zu Ehren von Wassili Jewgrafowitsch Samarski-Bychowez, einem Mitarbeiter der russischen Bergbauhörde, der ihm Proben des Minerals verschafft hatte, in Samarskit um. Ab 1878 wurde die chemische Zusammensetzung des Samarskits intensiv erforscht. So behauptete 1878 John Lawrence Smith, in Samarskit ein neues Element gefunden zu haben, das er zu Ehren von

Verwendung und Anwendungen

Zusammen mit anderen Seltenerdmetallen für Kohle-Lichtbogenlampen für Filmvorführanlagen. Dotieren von Calciumfluorid-Einkristallen für Maser und Laser. Wegen seines großen Wirkungsquerschnitts für thermische und epithermische Neutronen wird Samarium als Neutronen-Absorber in nuklearen Anwendungen verwendet. Da Sm‑149 auch als Spaltprodukt entsteht, ist es ein unvermeidbares Neutronengift in Kernreaktoren. Samarium-Cobalt-Magnete Permanentmagnete aus SmCo5 weisen einen hohen Widerstand gegen Entmagnetisierung auf sowie eine Koerzitivfeldstärke von bis zu 2200 kA/m. Die verbesserte Legierung Sm2Co17 ist in der Herstellung aufwendiger, weist aber höhere magnetische Eigenschaften und eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit auf. Verwendung finden sie in Schrittmotoren für Quarzuhren, Antriebsmotoren in Kleinsttonbandgeräten (Walkman, Diktiergeräten), Kopfhörern, Sensoren, Kupplungen in Rühr

Isotope

Es existieren vier stabile und 19 instabile, radioaktive Isotope. Die häufigsten natürlichen Isotope sind 152Sm (26,7 %), 154Sm (22,7 %) und 147Sm (15 %). Die Halbwertszeit von Samarium-146 wurde auf 92 ± 2,9 Millionen Jahre bestimmt. Gem. Medienmitteilung vom Paul Scherrer Institut im August 2024 wurde die Halbwertszeit noch präziser bestimmt. Sie beträgt 92 ± 2,6 Millionen Jahre. Die Halbwertszeit von Samarium-146 wurde in einem präzisen Experiment ermittelt, das sich in drei Hauptschritte gliedert. Zuerst wurde eine hochreine Samarium-146-Probe hergestellt, indem Tantal-Proben an der Schweizer Spallations-Neutronenquelle bestrahlt und anschließend chemisch gereinigt wurden. Dann wurde die Aktivität der Probe gemessen, indem sie in einem exakt kalibrierten Detektor platziert wurde, um die Alpha-Zerfälle zu zählen. Schließlich wurde die Anzahl der Samarium-146-Atome durch Massenspektrom

Quellen und Lizenz

Elementbeschreibungen adaptiert von Wikipedia (CC BY-SA 4.0); strukturierte Daten aus Wikidata (CC0). Wikipedia Wikidata

Häufige Fragen

Wie lautet die Ordnungszahl von Samarium?

Die Ordnungszahl von Samarium beträgt 62 und entspricht damit der Protonenzahl im Kern.

Wie groß ist die Atommasse von Samarium?

Die Atommasse von Samarium beträgt etwa 150.4 u (ein Zwölftel der Masse eines Kohlenstoff-12-Atoms).

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Samarium?

Die Elektronenkonfiguration von Samarium lautet [Xe]6s2 4f6.

Wo befindet sich Samarium im Periodensystem?

Samarium steht in Periode 6, Gruppe 3.

Wann wurde Samarium entdeckt?

Samarium wurde 1879 entdeckt.

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