Magnesium (Mg)
Erdalkalimetalle · Fest · Periode 3 · Gruppe 2
Eigenschaften der Elemente
- Atomzahl
- 12
- Symbol
- Mg
- Atommasse
- 24.305
- Kategorie
- Erdalkalimetalle
- Standardzustand
- Fest
- Periode
- 3
- Gruppe
- 2
- Elektronegativität
- 1.31
- Atomradius
- 173
- Ionisierungsenergie
- 7.65
- Elektronenaffinität
- —
- Oxidationszustände
- +2
- Schmelzpunkt
- 923 K (649.85 °C)
- Siedepunkt
- 1363 K (1089.85 °C)
- Dichte
- 1.74
- Elektronenkonfiguration
- [Ne]3s2
- Entdeckungsjahr
- 1808
Elektronenschalen
[Ne]3s2
Elektronen sind in Schalen (Hauptenergieebenen) um den Kern angeordnet. Das Diagramm ist schematisch — Orbitalen in derselben Schale werden nicht getrennt dargestellt.
Über Magnesium
Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg (Alchemie: ⚩) und der Ordnungszahl 12. Im Periodensystem der Elemente steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und gehört damit zu den Erdalkalimetallen. Magnesium ist eines der zehn häufigsten Elemente der Erdkruste. Es kommt in zahlreichen Mineralen, im Meerwasser, sowie im Blattgrün der Pflanzen vor.
Entdeckung und Geschichte
Entdeckt: 1755 · Joseph Black
Die Herkunft der Elementbezeichnung wird in der Literatur unterschiedlich dargestellt: von altgriechisch μαγνησία λίθος in der Bedeutung „Magnetstein“, von Magnisia, einem Gebiet im östlichen Griechenland, von Magnesia, einer Stadt in Kleinasien auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Allerdings scheinen alle angegebenen Herleitungen etymologisch wiederum von den Magneten bzw. deren eponymen Heros Magnes herzustammen. Magnesiumverbindungen waren schon Jahrhunderte vor der Herstellung elementaren Magnesiums bekannt und in Gebrauch. Magnesia alba bezeichnete Magnesiumcarbonat, während Magnesia der gebräuchliche Name für Magnesiumoxid war. Der schottische Physiker und Chemiker Joseph Black war der erste, der Magnesiumverbindungen im 18. Jahrhundert systematisch untersuchte. 1755 erkannte er in seinem Werk De humore acido a cibis orto et Magnesia alba den Unterschied zwischen Kalk (Calciumcarbon
Verwendung und Anwendungen
Magnesiumpulver und ‑draht wird in Brandsätzen, ‑bomben und Leuchtmunition, früher auch als Blitzlichtpulver verwendet. Häufig dienen Magnesiumstäbe als Opferanoden, die Teile aus edleren Metallen vor Korrosion schützen. In der Metallurgie findet Magnesium vielseitige Verwendung, z. B. als Reduktionsmittel im Kroll-Prozess zur Gewinnung von Titan, als Reduktionsmittel zur Gewinnung von Uran, Kupfer, Nickel, Chrom und Zirconium, als Bestandteil von Aluminiumlegierungen der Gruppen AlSiMg und AlMg, als Magnesiumgranulat zur Entschwefelung von Eisen und Stahl, als Zuschlagstoff für Kugelgraphitguss Magnesium ist Basis einer Gruppe genormter Leichtlegierungen für den Bau von Luft- und Kraftfahrzeugen (deren Schmelzen benötigen eine Abdeckschicht aus geschmolzenem Magnesiumchlorid zum Schutz vor Luftzutritt und Oxidation, s. Schmelzebehandlung), siehe auch Elektron (Werkstoff). Eine weitere A
Isotope
Es sind insgesamt 21 Isotope zwischen 19Mg und 40Mg des Magnesiums bekannt. Von diesen sind drei, die Isotope 24Mg, 25Mg und 26Mg stabil und kommen in der Natur vor. Das Isotop mit dem größeren Anteil an der natürlichen Isotopenzusammensetzung ist 24Mg mit 78,99 %, 25Mg hat einen Anteil von 10,0 % und 26Mg von 11,01 %. Die langlebigsten instabilen Isotope sind 28Mg, das mit einer Halbwertszeit von 20,915 Stunden unter Betazerfall in 28Al übergeht und 27Mg, das mit einer Halbwertszeit von 9,435 Minuten ebenfalls unter Betazerfall zu 27Al zerfällt. Alle anderen Isotope haben nur kurze Halbwertszeiten von Sekunden oder Millisekunden.
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Häufige Fragen
Wie lautet die Ordnungszahl von Magnesium?
Die Ordnungszahl von Magnesium beträgt 12 und entspricht damit der Protonenzahl im Kern.
Wie groß ist die Atommasse von Magnesium?
Die Atommasse von Magnesium beträgt etwa 24.305 u (ein Zwölftel der Masse eines Kohlenstoff-12-Atoms).
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Magnesium?
Die Elektronenkonfiguration von Magnesium lautet [Ne]3s2.
Wo befindet sich Magnesium im Periodensystem?
Magnesium steht in Periode 3, Gruppe 2.
Wann wurde Magnesium entdeckt?
Magnesium wurde 1808 entdeckt.