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104 Rf Rutherfordium Rutherfordium

Rutherfordium (Rf)

Übergangsmetalle · Fest · Periode 7 · Gruppe 4

Eigenschaften der Elemente

Atomzahl
104
Symbol
Rf
Atommasse
267.122
Standardzustand
Fest
Periode
7
Gruppe
4
Elektronegativität
—
Atomradius
—
Ionisierungsenergie
—
Elektronenaffinität
—
Oxidationszustände
+4
Schmelzpunkt
—
Siedepunkt
—
Dichte
—
Elektronenkonfiguration
[Rn]7s2 5f14 6d2
Entdeckungsjahr
1964

Elektronenschalen

Elektronenschalen-Diagramm von Rutherfordium (Atomzahl 104)

[Rn]7s2 5f14 6d2

Elektronen sind in Schalen (Hauptenergieebenen) um den Kern angeordnet. Das Diagramm ist schematisch — Orbitalen in derselben Schale werden nicht getrennt dargestellt.

Über Rutherfordium

Rutherfordium ist ein ausschließlich künstlich erzeugtes chemisches Element mit dem Elementsymbol Rf und der Ordnungszahl 104. Es zählt zu den Transactinoiden. Im Periodensystem der Elemente steht es in der 4. IUPAC-Gruppe, der Titangruppe. Alle zehn bekannten Isotope des Rutherfordiums sind radioaktiv.

Entdeckung und Geschichte

Entdeckt: 1964 · Albert Ghiorso

Eine erste Synthese des Elementes erfolgte 1964 durch den sowjetischen Forscher Georgi Fljorow am Kernforschungszentrum in Dubna bei Moskau. Dort wurde Plutonium mit Neonkernen beschossen: 94 242 P u + 10 22 N e ⟶ 104 260 R f + 4 0 1 n \mathrm 242_\ 94Pu\ +\ _1022Ne\longrightarrow \ \ _104260Rf\ +\ 4\ _01n Es wurde in der Sowjetunion und anderen Ländern nach Igor Kurtschatow Kurtschatowium (Symbol Ku) benannt. US-amerikanische Forscher lehnten den Namen aus politischen Gründen ab, beanspruchten den 1969 erzielten ersten Nachweis des Elements für sich und schlugen den Namen Rutherfordium (Rf), nach Ernest Rutherford vor. Ein Kompromissvorschlag war Dubnium (Db) nach dem Namen des Kernforschungszentrums Dubna. (Der Name Dubnium wurde schließlich 1997 für das Element 105 vergeben, das im Jahr 1967 ebenfalls durch Georgi Fljorow und andere entdeckt wurde.) Erst 1997 kam eine Einigung auf Rut

Verwendung und Anwendungen

Rutherfordium gehört zu den Übergangsmetallen. Es hat wahrscheinlich die Elektronenkonfiguration [Rn]5f14 6d2 7s2 und somit ähnliche chemische Eigenschaften wie Titan, Zirconium und Hafnium; mit diesen wird es zur Titangruppe gerechnet. Wegen der kurzen Zerfallszeit – das langlebigste Isotop 261 hat nur eine Halbwertszeit von 65 Sekunden – und den geringen zur Verfügung stehenden Mengen kommt den chemischen Eigenschaften bisher keine Bedeutung zu. Vermutlich bildet es leicht hydratisierte 4Rf+-Ionen in starker Säure-Lösung und auch Komplexe in Salzsäure, Bromwasserstoffsäure- oder Flusssäure-Lösungen.

Isotope

Rutherfordium has no stable or naturally occurring isotopes. Several radioisotopes have been synthesized in the laboratory, either by fusing two atoms or from the decay of heavier elements. Seventeen different isotopes have been reported with mass numbers 252–270 (except 264 and 269). These decay predominantly through spontaneous fission, especially isotopes with even neutron numbers, while some of the lighter isotopes with odd neutron numbers also have significant alpha decay branches.

Quellen und Lizenz

Elementbeschreibungen adaptiert von Wikipedia (CC BY-SA 4.0); strukturierte Daten aus Wikidata (CC0). Wikipedia Wikidata

Häufige Fragen

Wie lautet die Ordnungszahl von Rutherfordium?

Die Ordnungszahl von Rutherfordium beträgt 104 und entspricht damit der Protonenzahl im Kern.

Wie groß ist die Atommasse von Rutherfordium?

Die Atommasse von Rutherfordium beträgt etwa 267.122 u (ein Zwölftel der Masse eines Kohlenstoff-12-Atoms).

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Rutherfordium?

Die Elektronenkonfiguration von Rutherfordium lautet [Rn]7s2 5f14 6d2.

Wo befindet sich Rutherfordium im Periodensystem?

Rutherfordium steht in Periode 7, Gruppe 4.

Wann wurde Rutherfordium entdeckt?

Rutherfordium wurde 1964 entdeckt.

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