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24 Cr Chrom Chromium

Chrom (Cr)

Übergangsmetalle · Fest · Periode 4 · Gruppe 6

Foto von Chrom
Foto: Alchemist-hp (talk) (www.pse-mendelejew.de) · FAL

Eigenschaften der Elemente

Atomzahl
24
Symbol
Cr
Atommasse
51.996
Standardzustand
Fest
Periode
4
Gruppe
6
Elektronegativität
1.66
Atomradius
189
Ionisierungsenergie
6.77
Elektronenaffinität
0.67
Oxidationszustände
+6, +3, +2
Schmelzpunkt
2180 K (1906.85 °C)
Siedepunkt
2944 K (2670.85 °C)
Dichte
7.15
Elektronenkonfiguration
[Ar]3d5 4s1
Entdeckungsjahr
1797

Elektronenschalen

Elektronenschalen-Diagramm von Chrom (Atomzahl 24)

[Ar]3d5 4s1

Elektronen sind in Schalen (Hauptenergieebenen) um den Kern angeordnet. Das Diagramm ist schematisch — Orbitalen in derselben Schale werden nicht getrennt dargestellt.

Über Chrom

Chrom (altgriechisch χρῶμα chrṓma, deutsch ‚Farbe‘) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Cr und der Ordnungszahl 24. Es zählt zu den Übergangsmetallen, im Periodensystem steht es in der 6. Nebengruppe (6. IUPAC-Gruppe) oder Chromgruppe. Die Verbindungen von Chrom haben viele verschiedene Farben und werden oft als Pigmente in Farben und Lacken verwendet.

Entdeckung und Geschichte

Entdeckt: 1797 · Louis Nicolas Vauquelin

Lange Zeit wurde diskutiert, ob Chromverbindungen schon im China der Qin-Dynastie technisch eingesetzt wurden. Bei der Erforschung des Mausoleums Qin Shihuangdis wurden Bronzewaffen der Terrakotta-Armee gefunden, in deren Oberflächen Chromspuren gefunden wurden. Eine These hierfür war, dass die Chinesen eine Art Chromatierungs-Verfahren einsetzten, um die Waffen vor Korrosion zu schützen. Diese These wurde inzwischen widerlegt, die Chromspuren waren Verunreinigungen, die aus Lacken stammten, mit denen Holzteile der Waffen überzogen waren. 1766 beschrieb Johann Gottlob Lehmann das heute als Krokoit bekannte Mineral, das erstmals von Michail Wassiljewitsch Lomonossow erwähnt wurde, genauer. Dieses von ihm als Sibirischer roter Bleispat bezeichnete Mineral, das in Beresowsk bei Jekaterinburg gefunden wurde, enthielt Blei, unterschied sich aber von anderen bekannten roten Bleierzen. Unter an

Verwendung und Anwendungen

Chrom und Chromverbindungen werden für die verschiedensten Anwendungen eingesetzt, in denen seine Beständigkeit genutzt wird: Legierungselement: Verwendung in der Metallurgie in korrosions- und hitzebeständigen nichtrostenden Stählen sowie NE-Legierungen Verchromen: als Glanzchrom galvanisches Aufbringen einer < 1 μm dicken Cr-Schicht als Dekor mit einer korrosionsschützenden Zwischenschicht aus Nickel oder Nickel-Kupfer. Sehr oft werden auch Kunststoffteile verchromt. Seit dem 21. September 2017 ist für die Verwendung von Chrom(VI) eine Autorisierung der EU notwendig, wenn weiterhin mit Chrom(VI)-Elektrolyten verchromt werden soll. Ein Ersatz für die Dekorverchromung ist das Achrolyte-Verfahren. Hartverchromung: galvanisches Aufbringen einer bis zu 1 mm dicken Verschleißschutzschicht direkt auf Stahl, Gusseisen, Kupfer. Auch Aluminium kann nach dem Aufbringen einer Zwischenschicht verch

Isotope

Chrom hat vier stabile Isotope: 50Cr, 52Cr, 53Cr und 54Cr. Für 50Cr lässt sich errechnen, dass es durch den extrem seltenen doppelten Elektroneneinfang zerfallen kann. Diese Umwandlung ist aber bislang nicht nachgewiesen worden.

Quellen und Lizenz

Elementbeschreibungen adaptiert von Wikipedia (CC BY-SA 4.0); strukturierte Daten aus Wikidata (CC0). Wikipedia Wikidata

Häufige Fragen

Wie lautet die Ordnungszahl von Chrom?

Die Ordnungszahl von Chrom beträgt 24 und entspricht damit der Protonenzahl im Kern.

Wie groß ist die Atommasse von Chrom?

Die Atommasse von Chrom beträgt etwa 51.996 u (ein Zwölftel der Masse eines Kohlenstoff-12-Atoms).

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Chrom?

Die Elektronenkonfiguration von Chrom lautet [Ar]3d5 4s1.

Wo befindet sich Chrom im Periodensystem?

Chrom steht in Periode 4, Gruppe 6.

Wann wurde Chrom entdeckt?

Chrom wurde 1797 entdeckt.

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