Neon (Ne)
Edelgase · Gasförmig · Periode 2 · Gruppe 18
Eigenschaften der Elemente
- Atomzahl
- 10
- Symbol
- Ne
- Atommasse
- 20.18
- Kategorie
- Edelgase
- Standardzustand
- Gasförmig
- Periode
- 2
- Gruppe
- 18
- Elektronegativität
- —
- Atomradius
- 154
- Ionisierungsenergie
- 21.57
- Elektronenaffinität
- —
- Oxidationszustände
- 0
- Schmelzpunkt
- 24.56 K (-248.59 °C)
- Siedepunkt
- 27.07 K (-246.08 °C)
- Dichte
- 0.0009
- Elektronenkonfiguration
- [He]2s2 2p6
- Entdeckungsjahr
- 1898
Elektronenschalen
[He]2s2 2p6
Elektronen sind in Schalen (Hauptenergieebenen) um den Kern angeordnet. Das Diagramm ist schematisch — Orbitalen in derselben Schale werden nicht getrennt dargestellt.
Über Neon
Neon (altgriechisch νέος néos „neu“) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ne und der Ordnungszahl 10. Im Periodensystem steht es in der 8. Hauptgruppe, bzw. der 18. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Edelgasen. Wie die anderen Edelgase ist es ein farbloses, äußerst reaktionsträges, einatomiges Gas. In vielen Eigenschaften wie Schmelz- und Siedepunkt oder Dichte steht es zwischen dem leichteren Helium und dem schwereren Argon. Im Universum gehört Neon zu den häufigsten Elementen, auf der Erde ist es dagegen relativ selten, da wie bei Helium ein großer Teil des Gases in das Weltall entwichen ist. Vorwiegend ist es in der Erdatmosphäre zu finden, nur geringe Mengen sind in Gesteinen eingeschlossen. Wie Krypton und Xenon wurde auch Neon 1898 von William Ramsay und Morris William T
Entdeckung und Geschichte
Entdeckt: 1898 · William Ramsay
1894 war von Lord Rayleigh und William Ramsay als erstes Edelgas das Argon entdeckt worden. Ramsay isolierte 1895 auch das zuvor nur aus dem Sonnenspektrum bekannte Helium aus Uranerzen. Aus den Gesetzen des Periodensystems erkannte er, dass es zwischen Helium und Argon ein weiteres Element mit einer Atommasse von etwa 20 u geben müsste. Er untersuchte daher ab 1896 zunächst verschiedene Minerale und Meteoriten und die von diesen beim Erhitzen oder Lösen abgegebenen Gase. Ramsay und sein Mitarbeiter Morris William Travers waren dabei jedoch nicht erfolgreich, es wurden Helium und seltener Argon gefunden. Auch die Untersuchung heißer Gase aus Cauterets in Frankreich und aus Island brachten keine Ergebnisse. Schließlich begannen sie, 15 Liter Rohargon, das aus flüssiger Luft isoliert wurde, zu untersuchen und durch Verflüssigen und fraktionierte Destillation zu trennen. Das erste dadurch a
Verwendung und Anwendungen
Auf Grund der Seltenheit und komplizierten Herstellung und des damit einhergehenden höheren Preises im Vergleich zum ähnlichen Argon wird Neon weniger verwendet: Die weltweite Produktion betrug 2020 etwa zwischen 720.000 und 760.000 m³. Neon ist Füllgas von Leuchtröhren und Glimmlampen, in denen es durch Gasentladung zum Leuchten in einer typischen orangeroten Farbe angeregt wird. Auch in Blitz- und Stroboskoplampen wird Neon als Füllgas genutzt. In Helium-Neon-Laser wird ein Gemisch an Helium und Neon eingesetzt. Die notwendige Besetzungsinversion des Lasermediums Neon wird dabei durch die Anregung des Heliums (Gasentladung) und den strahlungslosen Übergang von Elektronen zum Neon erreicht. Die stimulierte Emission erfolgt bei Wellenlängen von 632,8 nm (Rot), wenn die Resonatorspiegel diese Wellenlänge bevorzugt reflektieren. Weitere erzeugbare Wellenlängen sind 1152,3 nm, 3391 nm (Infr
Isotope
Es sind insgesamt 19 Isotope des Neons zwischen 15Ne und 34Ne bekannt. Von diesen sind drei, 20Ne, 21Ne und 22Ne stabil und kommen auch in der Natur vor. 20Ne ist mit 90,48 % Anteil mit Abstand am häufigsten. 21Ne ist mit 0,27 % Anteil auf der Erde am seltensten und 22Ne kommt mit einer Häufigkeit von 9,25 % in der natürlichen Isotopenverteilung auf der Erde vor. Alle anderen Isotope haben kurze Halbwertszeiten von maximal 3,38 Minuten bei 24Ne. Bedingt durch den Verlust von Neon in das Weltall und die Bildung in Kernreaktionen ist das Verhältnis von 20Ne/22Ne und 21Ne/22Ne von Neon, das in Gesteinen eingeschlossen ist und keinen Kontakt zur Atmosphäre besitzt, nicht immer gleich. Daher lassen sich aus den Isotopenverhältnissen Rückschlüsse auf die Entstehung schließen. So ist in Gesteinen, in denen Neon durch Spallationsreaktionen entstanden ist, der Gehalt an 21Ne erhöht. Primordiales
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Häufige Fragen
Wie lautet die Ordnungszahl von Neon?
Die Ordnungszahl von Neon beträgt 10 und entspricht damit der Protonenzahl im Kern.
Wie groß ist die Atommasse von Neon?
Die Atommasse von Neon beträgt etwa 20.18 u (ein Zwölftel der Masse eines Kohlenstoff-12-Atoms).
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Neon?
Die Elektronenkonfiguration von Neon lautet [He]2s2 2p6.
Wo befindet sich Neon im Periodensystem?
Neon steht in Periode 2, Gruppe 18.
Wann wurde Neon entdeckt?
Neon wurde 1898 entdeckt.